Archiv für April, 2009

Redefining the Fortress? Die europäische Grenzschutzagentur Frontex

borderspain 300x300 Redefining the Fortress? Die europäische Grenzschutzagentur FrontexDatum:  Di. 28. Arpil, 19.00 Uhr

Veranstaltungsort: Juz Bingen in Selbstverwaltung, Mainzerstr. 103a, 55411 Bingen

Homepage: http://www.infoladen-capuma.de

Veranstalterin:  infoladen capuma

Die Gründung der „Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an der Außengrenzen“- kurz Frontex- im Herbst 2004 markiert eine neue Dimension europäischer Grenzkontrollpolitiken. Ihr Ziel ist es, verschiedene kontrollpolitische Kompetenzen auf europäischer Ebene zu koordinieren und zu bündeln, um die europäische Vision eines integralen Grenzschutzes zu realisieren. Faktisch die Mauern der Festung Europa noch höher zu ziehen und das Risiko für Migrant_innen auf der Suche nach einem besseren Leben zu maximieren.

Frontex hat in den 5 Jahren seines Bestehens weit reichende Aktivitäten entwickelt, die in diesem Vortrag kritisch beleuchtet werden sollen: Sie reichen von der Generierung von Wissen über Migration und ihrer Routen, aber auch relevanter Kontrolltechnologien (Satelliten- und Drohnenüberwachung, Biometrie), über Informationsvernetzung zwischen lokalen, nationalen und europäischen Behörden – einschließlich Militär und Geheimdienste – bis hin zu gemeinsamen Grenzüberwachungsaktionen und Abschiebeflügen. Ferner sollen Interventionsmöglichkeiten einer antirassistischen Linken vorgestellt und entwickelt werden.

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Bilder aus der Abschiebungshaft in Ingelheim

ingelheimausstellung1 Bilder aus der Abschiebungshaft in IngelheimAusstellung in der Woche vom 20. – 24.04.2009 über den Abschiebeknast Ingelheim

Veranstaltungsdatum:

23.04.2009 15:00

Veranstaltungsort:

Juz Bingen in Selbstverwaltung, Mainzerstr. 103a, 55411 Bingen

Veranstalterin:

infoladen capuma

täglich von 15.00 – 19.00 Uhr geöffnet

Ich weiß nicht aus welchem Grund ich 24 Stunden immer in einer Zelle verbringen muss, ohne dass ich eine Straftat begangen habe. 24 Stunden seit 8 Monaten in einer Zelle mit gepanzerter Tür.

(Aus dem Brief eines Häftlings des Abschiebungsfängnisses Ingelheim)

In Ingelheim gibt es einen Abschiebeknast. Ihr wohnt in der Umgebung und wusstet das nicht? Dann seid ihr nicht alleine. Kaum eine_r redet über das Gebäude, dass am Rande der Stadt liegt und ihre Bewohner_Innen in dicken Mauern und Stacheldraht verborgen hält.

Die Ausstellung „Bilder aus der Abschiebehaft Ingelheim“ verdeutlicht das menschenunwürdige Leben hinter den Mauern. Ergänzend zum visuellen „Rundgang“ findet man anschauliches Informations-Material, wie etwa Briefe der Flüchtlinge oder die entsprechende gesetzliche Lage.

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