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demo gegen den abschiebeknast ingelheim am 12.07.03

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Keine Festung Europa - No fortress Europe - pas de fortresse europe

Gegen das globale Migrationsregime

Aus den verschiedensten Gründen verlassen tagtäglich Menschen ihren Wohnort. Viele von ihnen fliehen vor Krieg, Verfolgung oder Diskriminierung; viele von ihnen handeln aus ökonomischer Not, ihrer Existenzgrundlage durch den kapitalistischen Weltmarkt beraubt, von dem auch wir profitieren.
Vor allem die reichen Industrieländer, so auch die BRD, scheuen keine Mühen, um Flucht und Migration unter Kontrolle zu bringen. Mittels einer gelenkten Migrationspolitik, dem Migrationsregime, wird versucht MigrantInnen und Flüchtlinge gemäß ökonomischer Verwertungslogik aufzuspalten. Für die Unerwünschten, die den Nützlichkeitskriterien nicht entsprechen, soll Europa eine Festung bleiben. Diese wird mit immensem finanziellem Aufwand an den Außengrenzen bewacht und unter Inkaufnahme des Todes jährlich tausender Menschen in der Oder, dem Mittelmeer oder bereits der lybischen Wüste „verteidigt. Auf der anderen Seite will man zur „Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb“, die „besten Köpfe“ (hochqualifizierte MigrantInnen) anwerben. „Humankapital“ aus aller Welt als wichtiger Rohstoff.
Im Landesinneren sind die Abschiebeknäste in Beton gegossener Ausdruck der Festung; so auch die in Ingelheim und Zweibrücken. 150 Menschen können in dem Hochsicherheitsknast Ingelheim in Abschiebehaft genommen werden. Bis Anfang des Jahres befand sich in Ingelheim auch das Ausreisezentrum (seit Februar 03 in Trier), ein Sammellager, das darauf abzielt, den Flüchtlingen die Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit ihrer Situation tagtäglich erfahren zu lassen. Beides sind Bausteine im Abschreckungsprogramm für Flüchtlinge, Bausteine der Festung Europa.

  • Wir wollen kein Stein in dieser Mauer der Abschreckung sein, sondern die Mauern die uns trennen überwinden.

  • Zeigen wir dass es nicht möglich ist Menschen lautlos hinter fünf Meter hohen Mauern verschwinden zu lassen.

  • Zeigen wir, dass wir die Einteilung von Menschen gemäß einer kapitalistischen Verwertungslogik nicht akzeptieren.

Freedom of Movement statt Migrationsmanagement!

Abschiebeknäste und Ausreisezentren abschaffen- überall!

Wir rufen euch alle auf den Aufruf zu unterstützen und euch an der Demo am 12.07.03 14 Uhr ab Ingelheim Bahnhof zu beteiligen.
Als Beitrag für Druckkosten usw. zahlen Initiativen etc. 20 Euro und Parteien/ Verbände bitte 50 Euro auf das Spendenkonto: Humanitäre Hilfe für Flüchtlinge Ingelheim, Stichwort 12.07. Sparkasse Rhein-Nahe, BLZ: 56050180 Konto: 1301053607.

 

Antirassistisches Aktionsbündnis für freie Migration Rheinhessen.
Aufrufer melden sich unter , oder beim AK Asyl Rheinland Pfalz
(info@asyl-rlp.org) oder per Fax unter 06131/905269 (z.Hd. AntiRa Gruppe).

 

Infos auch unter: www.antifa-nierstein.de

Letztjahres - Infos unter www.ingelheim.afaktion.de

 

Einige Bilder der Demo

 

Kleine Ansicht des Demoplakates

 

Das diesjährige Demoplakat.

 

Demoplakat größer anschauen:

Demoplakat, Din A 4 [pdf. 176 kb]

Demoplakat A4 [pdf, 308 kb ] - nur schwarz weiss, aber kopie/ druckfähig

 

Aufrufflyer anschauen:

seite1-klein, seite2-klein (je 50 kb) | seite1-gross, seite2-gross | [alle im Format: jpg]

 

Für Merchandising in der Szene:

alle anschauen (ladezeit!)

einzeln anschauen:

Banner1 [111 kb] - wie 1, aber kleiner

Banner3 [71 kb] - klassisches Bannerformat - schmal

Banner5 [118 kb] klein aber fein

 

Einige Bilder von der Demo

 


letzte Änderung: 19.06.2003 papea